1. Teil 

 

Endlich ist es soweit, der lang ersehnte Bericht über unseren Kletterurlaub in Norwegen ist online.

Für den Sommer 2006 hatten wir ein grosses Vorhaben, welches geradezu danach verlangte umgesetzt zu werden. Klettern in Norwegen!
So beschlossen eine ganze Reihe von einschlägig bekannten Schwazer Kraxlern sich auf den Weg gen Norden zu machen.
Diese Reihe war: Klingler Hannes, Lottersberger Stefan, Steinbauer Clemens, Steinlechner Ulrich, Schneeberger Stefan, Christine Zanon und last but not least Roland Mayrhofer.

So begab es sich, dass wir uns Anfang Juli für 3 Wochen auf die Reise machten. Mit den VW Bussen ging es von Schwaz in Tirol quer durch Deutschland hindurch bis nach Kiel wo wir dann für gut 20 Std. auf die Fähre mussten. Aber schon die Überfahrt von Kiel nach Oslo bot einige unvergessliche Ausblicke.

Öresund Brücke - Verbindung zwischen Dänemark und Schweden.

Meistens hat man Sichtkontakt zum Festland.


Hier befinden wir uns bereits im Fjord von Oslo. 

In Oslo angekommen ging es gleich weiter Richtung Romsdalen - unserem ersten Aufenthalt. Ein paar Eindrücke auf dem Weg dorthin. 


Wilde Schönheit


Typisch Norwegisches Haus in Romsdalen.

 Der erste Kontakt mit norwegischem Fels fand im Gebiet "Slettafossen" statt.

 Cle in einer 7c Traverse.


Na, da schaust ha?! 

 

Statt dem Seil kann man auch einfach eine Schwimmweste anziehen.

 

Uli Steinlechner in derselben Tour.

 

Relaxen um dann wieder voll anzugreifen!

 
Einfach zupacken und genießen. 

 

In diesem Gebiet gab´s echt ein paar heisse Touren. Stefan - 7b?

 

Roli voll ausgefahren in einer 7b?.

 

Schöne Rastplatzln gab´s genug.

 

Tonnen von Wasser, die pure Naturgewalt.

 

Natürlich schlossen wir auch Freundschaft mit den Einheimischen. Ulli und Roli haben sich zwei heisse Feger geangelt.

Als ein Teil der Gruppe beschloss einen Boulder Tag einzulegen entschieden Ulli und ich einer der Alpinen Touren in "Hornaksla" einen Besuch abzustatten.

Da die Wand direkt neben der Strasse liegt spart man sich auch einen langen Zustieg.
Schwer zu glauben, dass die Touren hier über 300m hoch sind.

 

Am Einstieg. Im Bild auch zwei Exemplare der norwegischen Urviecher!

 

Ulli in der 1. Seillänge der Route Graverammer. Hier muss alles selbst abgesichert und die Stände selbst eingerichtet werden.
Wir mussten uns mit ungewohnter Risskletterei auseinander setzten. 

 
Traumhafter Blick über Romsdalen.

 

 Wir sind dann bei der Hälfte auf die einzig geboltete Tour ausgequert und haben über diese abgeseilt.

 

Von der Tour aus hatte man ständig einen wahnsinns Blick auf die über 1.500m hohen Trollwände.  

An diesen Wänden findet man extrem schwere technische Routen, welche bis heute noch keine freie Begehung haben. 

 

Sehr idylisch, aber nicht gerade beruhigend, der Friedhof nicht unweit von Hornaksla.

 

Gott sei dank wurde es bei uns nicht die letzte Ruhe sondern nur ein Tag Ruhepause.

Das nächste Gebiet heisst "Mjelva" und ist nur wenige Autominuten von Andalsnes entfernt.

 

Die Wand ist ziemlich Glatt und durchgehend mit horizontalen Rissen durchzogen.
Die Gebiete rund um Romsdalen sind alle eher klein und selten findet man in einem Sektor mehr als 20 Routen. 

 

Hannes in einer der leichteren Routen zum Aufwärmen.

 

Clemens Steinbauer in einer der härteren Nüsse unterwegs. Schwierigkeitsgrad ist mir leider unbekannt, vielleicht erinnert sich noch einer der Burschen daran?!

Wenn ich mich recht entsinne handelt es sich hier um die Route "Antikristian" ca. 6c. Stefan hängt sich voll rein!

 

Hannes in "Moments of Magic" ca. 7a.

 

Roli beim Durchstieg von "Moments of Magic".

 

Eigentlich hätten wir ja genug zum essen mitgehabt, aber der Ulli hat halt immer Hunger!! 

 

Ob die Muscheln nährreicher wären als so ein leckerer Strick?!

Anbei noch ein paar Eindrücke….

 

 

Villa Kunterbunt

 

 

Abendstimmung im Issfjord.

So, dass war´s vorerst mal, der 2. Teil folgt in den nächsten Tage.