Charakter: Kombinierte Tour ( Fels, Firn, event. Eis ); 2/3 FelsGratlänge: ca. 400m
Schwierigkeit: ca. III
Gesamthöhenmeter: ca.2.000hm v. Schlegeisspeicher

Seilschaft: Achim Scherzer; Roland Mayrhofer

Am 26.10.2005 machten wir uns auf den Weg um den Grossen Möseler über den Waxegg-Grat zu besteigen. Da wir noch Sommerzeit hatten und der Wetterbericht schönes Wetter angekündigt hatte beschlossen wir die Tour an einem Tag zu machen. So starten wir um 8:00 mit dem Mountainbike los Richtung Furtschaglhütte. Die Fahrt mit dem Rad ersparte uns gut und gerne gesamt über 2Std. Gehzeit. 
Schon beim Aufstieg bot sich ein wahnsinns Blick auf die Hochfeiler NW.
 

 

An diesem Tag waren wir alleine am Berg unterwegs, bis auf eine Seilschaft die über den normal Weg aufstieg.

 

 

Blick von der Schönbichler Scharte auf den Gipfel und der Route "Himmelsleiter" ( Eisrücken re. )

Von der Scharte steigt man dann über eine steile Rinne ab zum Waxeggkees.
Von dort kann man auch schon ganz klar die Auftsiegslinie erkennen. Über den Felsgrat welcher dann im oberen Teil in einer Firnflanke endet. Von dieser Firnflanke hat man eine tollen Blick ins "Firndreieck".


Vom Firndreieck ist leider nicht mehr viel zu erkennen.  

Hier wird es nun Zeit am Seil zu gehen da es bis zum Einstieg doch ein paar Spalten gibt.

 

Blick über das gesamte Waxeggkees mit Rossruggspitz und dahinter der Turnerkamp.

 

Die Tage zuvor hatte es leider etwas Niederschlag gegeben, und wir mussten den ganzen Tag Spurarbeit leisten, was besonders am Grat teilweise ziemlich unangenehm war und Zeit kostete.

Goßteils klettert man direkt auf dem Grat, nur selten geht es mal rechts oder links vorbei.

 
 Wenn man beachtet wie tief der Pickel im Schnee versinkt, kann man sich gut vorstellen, dass wir ganz schön ins Schwitzen kamen.

 

Am Beginn des Firnteiles. Die Hauptschwierigkeiten sind vorbei. Zu beiden Seiten steile Flanken, ein unglaublicher Tiefblick.

 

Am Austieg der Firnflanke bot sich uns eine unvergessliche Aussicht.

 Endlich geschafft! Mit den letzten Sonnenstrahlen verabschiedet sich ein weiterer Tag. Von nun an geht´s nur noch Abwärts.


 

Um 21:00 Uhr erreichten wir Hundemüde wieder unseren Aussgangspunkt.

Wer viel Wert auf das Gesamterlebnis legt, dem kann ich diese Tour nur weiterempfehlen.